In Bewegung zu kommen ist heutzutage oft gar nicht so leicht – erst Recht, wenn man im Büro den ganzen Tag sitzt. Hier bekommt ihr jede Menge Tipps und interessante Hintergründe zum gesunden Joggen mit Spaß UND Erfolg!

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Ob wir es Laufen oder Joggen nennen: der Laufsport hat in den letzten Jahren eine enorme Entwicklung gemacht und sehr an Popularität hinzugewonnen. Viele Menschen gehen zum Ausgleich raus an die frische Luft, um sich vom Arbeitsstress zu erholen und den Kopf frei zu bekommen. Außerdem ist der Ausdauersport eine gute Möglichkeit, etwas an Gewicht zu verlieren und sich wohler in seinem Körper zu fühlen.

Viele Menschen starten hoch motiviert, kaufen sich teure Sportausrüstung und sind gewillt, etwas zu verändern. Doch um nicht schnell, z.B. durch Verletzungen, ausgebremst zu werden, sagen wir Dir, was Du beim Laufen unbedingt mitbeachten solltest.

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So findest Du Dein persönlich richtiges Ziel

Viele Menschen scheitern nicht am Laufen selbst, sondern an der Zielformulierung. Nimmt man sich zuviel vor, artet das Laufen in Stress und Frustration aus, und das sollte dringend vermieden werden. Wir sagen Dir, wie Du dein Ziel vorteilhaft und gewinnbringend formulieren solltest!

Nutze ab sofort die simple, aber extrem hilfreiche SMART-Methode, um das für Dich beste Ziel zu finden:

Diese Methode hilft Dir, Dein Ziel realistisch zu setzen, indem Du es anhand der folgenden 5 Punkte überprüfst und ggf. anpasst:

  • S: Spezifisch
  • M: Messbar
  • A: Ambitioniert
  • R: Realistisch
  • T: Terminiert

Und so funktioniert es:

Wer sich z.B. vornimmt: „Ich möchte mich mehr bewegen. Von nun an gehe ich jeden Tag joggen.“, wird schnell merken: Dieser Vorsatz ist nicht nur sehr ungenau, sondern auch relativ unrealistisch und nicht zielführend, weil er prädestiniert für Verletzungen und Überforderung ist. Denn tägliches Joggen ist zum einen nicht gut für den Körper, da er auch Regenerationsphasen braucht, und zum anderen ist Frust vorprogrammiert, da bereits ein Tag ohne Joggen das ganze Ziel als gescheitert empfinden lässt.

Besser wäre beispielsweise folgender Vorsatz:

„Ich möchte in den nächsten 4 Wochen auf jeden Fall 2 Mal die Woche (z.B. Dienstag und Donnerstag) die 6km-Runde im anliegenden Waldgebiet laufen gehen und am Ende der 4 Wochen schneller als am Anfang sein.“

Dieses Ziel ist terminiert (4 Wochen), es ist messbar (Zeit – je genauer, desto besser) und es ist spezifisch (Runde im Wald). Ob der Vorsatz realistisch oder auch ambitioniert genug ist, das ist logischerweise bei jedem Läufer unterschiedlich.

Solltest Du dennoch Probleme haben, überprüfe einmal, was der für Dich richtige Zeitpunkt zum Laufen ist – wir haben dazu einige spannende Tipps für Dich!

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Richtiges Atmen

Vielen Anfängern geht, im wahrsten Sinne des Wortes, relativ schnell die Puste aus. Sie schnaufen, die Atmung erfolgt schnell und flach aus der Brust. Die Folge: eine erhöhte Gefahr für fiese Seitenstiche oder insgesamt einfach eine schnellere Erschöpfung. Der Körper ringt um Sauerstoff. Trotz größerer Erschöpfung solltest Du versuchen, ruhig zu bleiben und tief aus dem Bauch zu atmen. Nase einatmen, Mund ausatmen. Und wenn Du denkst, dass Du es zu übertrieben machst, dann ist es wahrscheinlich genau richtig!

Richtiges Atmen geht übrigens auch mit der richtigen Laufgeschwindigkeit einher. Denk immer daran: Nicht das Tempo entscheidet, sondern das gleichmäßige Laufen macht den Effekt. Das ist nicht nur wichtig, um auch längere Strecken joggen zu können, es ist auch für die im Körper ablaufenden Prozesse wichtig: Wer mit einer zu hohen Herzfrequenz läuft, bringt den Körper in den Stressmodus. Es gibt verschiedene praktische Mittel zur Pulskontrolle. Behalte sie im Hinterkopf, um das Joggen gesund und entspannt zu gestalten.

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Der ganze Körper läuft, nicht nur die Beine

Was viele Menschen beim Laufen vergessen: wir bewegen dabei unseren ganzen Körper. Natürlich beanspruchen wir unsere Beine am meisten. Aber eine gute Stabilität unserer Körpermitte ist nicht nur für die Laufbewegung von großem Vorteil, sondern auch für andere körperliche Belastungen. Nicht umsonst sind Rückenschmerzen eine Volkskrankheit, weil unsere Rumpfmuskulatur zu schwach ausgebildet ist.

Was bedeutet das in der Konsequenz? Vor allem eine gut ausgebildete Rumpfmuskulatur, also Bauch- und Rückenmuskulatur, stabilisiert den Körper und beugt so Verletzungen vor. Daher solltest Du in Dein Lauftraining auch regelmäßig Übungen für die Rumpfstabilisation einbauen.

Das Wichtigste aber: Joggen soll Spaß machen!

Laufen bedeutet auch Freiheit. Genieße es! Entdecke neue Wege, nimm die Natur wahr, verabrede Dich mit Freunden und sieh es als Auszeit nur für Dich, bei der alle Sorgen des Alltags Pause haben.

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Wir alle können überall einfach unsere Laufschuhe anziehen und laufen gehen. Schon unsere Vor-vor-…Vorfahren haben weite Strecke (gezwungenermaßen) zu Fuß zurückgelegt. Wir sind sozusagen ‚geboren um zu laufen‘.

Wir alle sind also Läufer und sobald Du anfängst zu laufen, wirst Du zu einer großen Community dazugehören. Denn Laufen bedeutet nicht nur körperliche Aktivität, sondern Du lernst so Deinen Körper und somit Dich besser kennen. Probiere es einfach mal aus!

Und denke immer daran: Freude, Motivation und Erfolg beginnen im Kopf!

Wenn Du mehr über mentale Stärke und Deine Potentiale erfahren möchtest, finde es hier heraus!

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