Clean Eating ist eine Ernährungsweise, die immer mehr die Runde macht – und das zu Recht! Dabei muss man auf nichts verzichten, aber es kann eine gute Anregung, gesünder und leichter zu essen – mit ganz neuen Erfahrungen!

Das ist Clean Eating:

„Clean“ meint in diesem Sinne „sauber“:

  1. Das Essen ist auf das reduziert, was uns die Natur gibt, es ist dementsprechend frei von zusätzlichen Stoffen
  2. Es sind Nahrungsmittel, die so unverarbeitet wie möglich sind
  3. Und es bedeutet auch, bewusst weniger Komponenten zu wählen und sich auf den puren Geschmack einzelner Zutaten konzentrieren zu können.

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Ein Beispiel ist unsere Mentaltrainerin und Kursleiterin Franziska: Sie bevorzugt seit jeher intuitiv simple Gerichte und stellt ihre Mahlzeiten aus nur den Komponenten zusammen, die sie am liebsten mag. In einem Smalltalk in der Mittagspause erzählte sie begeistert, wie sehr sie sich auf Pellkartoffeln mit pflanzlichem Kräuterquark freut und wie unterschiedlich und besonders einzelne Kartoffelsorten schmecken. Dies brachte andere Kollegen zum Nachdenken und sie berichteten ein paar Tage später, dass sie nun mal bewusst darauf geachtet haben, wie eigentlich die „Kartoffelbeilagen“ schmecken und dass sie seitdem viel bewusster Kartoffeln essen.

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„Du bist, was Du isst.“

ist hierbei ein Grundsatz. Isst Du vieles, was nicht aus der Natur entspringt, spiegelt es sich in einem bestimmten Maße in Deinem gesundheitlichen Wohlbefinden wieder, denn verarbeitete Lebensmittel sind eben oft „instant“, künstlich und mit Ersatz- und Zusatzstoffen angereichert.

Außerdem will dieser Satz darauf hinweisen, dass Du nur das brauchst, woraus Du selbst bestehst – Mikro-und Makronährstoffe wie ungesättigte Fettsäuren, Vitamine und Proteine.

Der Körper ist nicht dafür gemacht, täglich so viele Stoffe (vor allem künstliche) zu verwerten. Die Niere sowie die Leber können zwar einen gewissen Anteil wieder entgiften, jedoch kommen sie teilweise nicht hinterher, sodass sich Vieles in den Zellen oder in den Gefäßen ablagert, was wiederum zu Krankheiten führen kann.

Eine etliche Anzahl an Lebensmitteln, vor allem Fertigprodukte, beinhalten industriell hergestellte Stoffe, die dem Körper auf Dauer schaden können.

Clean Eating ist eine Haltung, keine Diät

Ob tierische Produkte wie Fleisch, Eier und Käse ebenso zum Konzept des Clean Eatings gehören, ist wohl eine individuelle Entscheidung. Letzen Endes kann jeder für sich selbst entscheiden, wie er mit dem Thema umgeht, solange man sich bewusst damit auseinandersetzt. Jedoch ist gerade beim Verzehr tierischer Produkte nicht nur im Zusammenhang mit Clean Eating wichtig, den Fleischkonsum gering zu halten und auf gute Qualität und Herkunft zu achten. Fertigprodukte wie zB Wurst und Aufstriche wie Frischkäse o.ä. sind leider meist sehr stark verarbeitet und bestehen aus einer Mischung verschiedenster Bestandteile und Zusätze. Daher sollte man sich hier genau überlegen, welche Fertigprodukte man zu sich nimmt.

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So passt Clean Eating in Deinen Alltag

Sicher ist, dass man auf komplett natürliche Weise den Bedarf des Körpers abdecken kann und wir durch alles bekommen, was wir für das tägliche Überleben brauchen. So kann der Mensch beispielsweise energiereicher, produktiver oder aktiver werden. Durch Fleisch und Käse lässt sich unser Eiweißbedarf zwar gut abdecken, möglich ist es jedoch auch durch Alternativen, die in der Natur zu finden sind (Bspw. Hülsenfrüchte, Linsen und Quinoa).

Clean Eating beginnt bereits bei er Auswahl der Produkte im Supermarkt.

Wichtig ist es, für das Thema Ernährung ein Bewusstsein aufzubauen und ab und zu hinterfragen, was wir da eigentlich zu uns nehmen. So kannst Du zum Beispiel mal die Verpackung umdrehen und schauen, welche Zutaten sich in dem Produkt befinden. In sehr vielen Produkten tut es nicht Not, dass extra Zucker, Salz usw. zugesetzt werden. Und entdeckst Du nicht das Wort „Zucker“ in der Zutatenliste, kann es sein, dass dafür andere Süßungsmittel wie Aspartam oder Sorbit an Stelle dessen stehen. Besonders in Light-Produkten ist dies häufig der Fall. Ein weiterer Aspekt ist, darauf zu achten, wo beispielsweise die einzelnen Obst-und Gemüsesorten herkommen. Mit regionalen Produkten trifft man unseres Erachtens die beste Wahl, da diese auf nachhaltigerem Wege in das Supermarktregal gelangen und diese eine höhere Nährstoffdichte haben. Es kann aber ebenso vorkommen, dass sogar Äpfel oder Birnen aus weit entfernten Ländern kommen. Aus dem Grund sollte man seine Produkte achtsam auswählen.

In Bio Supermärkten geht die Tendenz deutlich dahin, dass weniger bis gar keine synthetisch hergestellten Zusatzstoffe verwendet werden. Auch wird hier häufig darauf geachtet, dass der Zucker weggelassen wird und die Lebensmittel nachhaltig produziert werden und frisch aus der Region kommen. Insgesamt kann man sagen, dass die Produkte im Bio Supermarkt gesünder für den Menschen sind.

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Warum Clean Eating im Kopf beginnt und was Du dabei entdecken kannst

Während der wichtigste Aspekt das Essen von reinen Lebensmitteln sind, spricht es ebenso für Clean Eating die Art und Weise der Ernährung anzupassen, um den Körper bestmöglich zu versorgen und in seiner Arbeit zu unterstützen. Dazu gehört zum einen das Essen von kleineren Portionen, dafür aber öfters über den Tag verteilt. Ebenso ist es sehr wichtig, viel Wasser zu trinken und den Salzkonsum zu reduzieren, da dieser das Wasser im Körper bindet und es so zu Wassereinlagerungen kommen kann.

Und auch die Zusammenstellung der Mahlzeiten und das Genießen dabei sind wichtig:

Konzentriere Dich einmal auf jede einzelne Zutat. Schmecke den Reis ohne Sauce, erkenne die Unterschiede von Kartoffeln und finde heraus, welches Gemüse Dir so gut schmeckt, dass Du es pur essen könntest! Oder wie wäre es mit einem frischen Brot von Markt, das man direkt so essen kann, weil es so lecker und frisch ist?

Unsere Geschmacksnerven werden tagtäglich von industriell hergestellten Lebensmitteln mit Reizen bombardiert und unser Geschmacksempfinden dadurch leider auch manipuliert. Wer aber mal gefastet hat und danach in einen Apfel beißt, der wird merken, wie phantastisch dieser pure, echte Geschmack ist! Gerade Zucker und Salz, aber vor allem auch Geschmacksverstärker überdecken den eigentlichen Geschmack unserer Lebensmittel. Geh einen Schritt zurück und entdecke wieder, welche Geschmäcker echt sind!

Der Minimalismus-Trend zeigt, dass sich immer mehr Menschen danach sehnen, ihr Leben wieder einfacher, direkter und selbstbestimmt zu gestalten. Dies ist kein Verzicht, sondern ein großer Gewinn.

Dein Körper wird davon profitieren, wenn Du ihm gesunde, echte und frische Lebensmittel zur Verfügung stellst, die ihn nicht überfordern, sondern nachhaltig nähren!

Wenn Du das Gefühl hast, Dir und Deinem Körper dauerhaft mehr Gutes tun zu können und Du Dich in Deiner Haut richtig wohlfühlen möchtest, haben wir hier einen tollen Ansatz, mit dem Du von innen heraus genau das umsetzen und erreichen kannst!

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