Gesund und relativ kostenarm ernähren geht nicht? Von wegen! Wir zeigen Dir, dass kostenarm nicht mit nährstoffarm einhergehen muss. Mit diesen kleinen ‚Food-Hacks‘ kannst Du Dir auch mit einem kleinen Geldbeutel gesunde und leckere Gerichte zaubern.

Wenn das Geld eher knapp ist

Natürlich sollten wir gerade bei Lebensmitteln nicht unbedingt an Geld sparen. Denn man ist ja schließlich was man isst. Und nur das Beste kann gerade gut genug für den Körper sein. Aber es gibt manchmal Zeiten, in denen man nicht mit viel Geld gesegnet ist und sich trotzdem fest vornimmt, vielleicht auch aus einer ‚Jetzt-erst-Recht-Mentalität‘, sich gesund und nicht minderwertig ernähren zu wollen. Folgende Tipps können allerdings auch gerne von ‚gutbetuchten‘ Menschen beherzigt werden ????

Hilfreiche Tipps für den Alltag:

  1. In den letzten Jahren sind kleine abgepackte Portionen immer populärer geworden. Sie sind ja auch praktisch: das Obst oder der Salat wurde schon gewaschen und mundgerecht geschnitten. Einfach Packung aufreißen und los essen. Wenn wir allerdings statt z.B. einem Schälchen Melonenstückchen eine ganze Melone kaufen, sparen wir ein Vielfaches an Geld. Und das Gute: die kleinen und auch großen Schälchen bestehen aus Plastik und mit dem Verzicht darauf schonen wir nicht nur unser Budget, sondern auch die Umwelt.
  1. Versuche weniger Fisch und Fleisch zu essen. Neben den vielen positiven Auswirkungen eines reduzierten Fleischkonsums auf unsere Umwelt und Gesundheit ist Fleisch auch ein großer Kostenfresser (sieht man mal von Billigfleisch ab, welches allerdings aus vielen Gründen eh bedenklich ist). Von vielen Gerichten gibt es vegetarische Varianten, die dem Originalrezept in nichts nachstehen – und es muss auch gar nicht immer um einen „Ersatz“ gehen, denn vollwertige Mahlzeiten sind keinesfalls zwingend auf Fleisch angewiesen!
  1. Mache Dir einen Essens- und Einkaufsplan und vermeide so, dass Du mit Hunger einkaufen gehst. Denn es wurde nachgewiesen, dass man mit Hunger zu viel und zu ungesund, also nicht rational einkauft. Da besonders die deutsche Kultur auch stark eine „Sicherheit-durch-Planungs“-Kultur ist, ist uns ein Essensplan sehr willkommen. Schreibe Dir also vorher ganz klassisch einen Einkaufszettel. Dann kaufst Du auch nur das ein, was Du wirklich benötigst. Zudem stehen wir nicht total überfordert im Markt und werden von der Angebotsauswahl regelrecht erschlagen.
  1. Gesundes und günstiges Essen schmeckt nicht? Das stimmt nicht. Soßen müssen nicht immer mit Sahne und Käse schmackhaft gemacht werden. Mit Gewürzen kannst Du aus jedem ‚langweiligen‘ Essen ein wahres Highlight kreieren. Viele Menschen schwärmen von der mediterranen und orientalischen Küche. Die meisten traditionellen Gerichte stammen von den einfacheren Bevölkerungsschichten und sind somit in der Regel nicht teuer. Günstig und lecker zu kochen kann somit auch den eigenen Horizont erweitern.
  1. Sei Dir über die Größen von Produkten bewusst. Beispiel: eine Packung Reis kostet nicht viel und Du kannst lange davon zehren. In der Folge heißt das: eine Portion kostet nur wenige Cents! Das Gleiche bei Nudeln oder Kartoffeln. Und vergleiche dann die Preise mit Fertigprodukten. Sie sind von den Inhaltsstoffen meist nicht nur ungesünder, sondern schneiden auch im Preis-Leistungs-Verhältnis deutlich schlechter ab. Kaufe also Deine Basics selbst und in größeren Packungen.
  1. Ist Dir das Wort ‚Foodsharing‘ ein Begriff? Wenn nicht, dann sollte er es werden! Beim Foodsharing bekommst Du viele unterschiedliche Lebensmittel – und das völlig umsonst. Warum? Weil es sich dabei um Lebensmittel handelt, die von den Supermärkten aussortiert wurden (Obst und Gemüse sieht nicht so gut aus, Mindesthaltbarkeit der Ware läuft bald ab, etc.). Die Lebensmittel sind in der Regel noch sehr gut und können ohne Bedenken verzehrt werden. Informiere Dich einfach mal wo in Deiner Stadt Foodsharing stattfindet oder frage direkt bei den Supermärkten mal nach, was mit den aussortierten Lebensmitteln passiert. Falls Foodsharing bei Dir nicht angeboten wird oder in Deinen Alltag passt, lohnt es sich, kurz vor Ladenschluss zB am Wochenende auf Märkten oder in Supermärkten nach reduzierten Preisen für Obst und Gemüse Ausschau zu halten.
  2. Koche große Portionen auf Vorrat und friere sie ein oder lagere sie im Kühlschrank für die nächsten Tage. So musst Du nicht immer frisch einkaufen, sparst Abfälle (wenn zb Obst und Gemüse verderben) und auch noch Zeit, indem Du selbst Dein fertiges Essen produzierst. Auch Brot und Marmelade lassen sich gut selbst machen – dies kann gleichzeitig auch eine schöne Entspannung und ein Ausgleich zum komplexen Arbeitsalltag sein.
  3. Kaufe Saisonal und regional. Erdbeeren im Winter kommen von weit her und sind nicht nur wenig natürlich, sondern auch überteuert, wenn man sie mit frischen Früchten in der eigentlichen Saison vergleicht. Je exklusiver ein Produkt, desto teurer ist es.
„Es gibt nur ein Vergnügen, das größer ist als die Freude, gut zu essen: Das Vergnügen, gut zu kochen.“ Günter Grass

„Es gibt nur ein Vergnügen, das größer ist als die Freude, gut zu essen: Das Vergnügen, gut zu kochen.“ Günter Grass

Die oben genannten Tipps zeigen Dir, dass eine gute Ernährung bei uns im Kopf beginnt. Hier haben wir einen kostenlosen Test für Dich, mit dem Du eine Auswertung Deiner Essgewohnheiten bekommst!

Wir wünschen Dir guten Appetit und viel Freude an gesundem Essen, bei dem man keineswegs auf viel Geld angewiesen sein muss!

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