Zweifel sind ein Begleiter fast jedes Menschen, und das ist nicht an sich schlecht. Jedoch kann es uns auch oft im Wege stehen, wenn wir uns zu sehr von Zweifeln und Bedenken bremsen lassen. Wenn Du es von Dir selbst kennst, dass Du Dich von Zweifeln zermartern lässt, Dir zu wenig zutraust oder zu sehr auf die vermeintliche Meinung anderer hörst, dann haben wir eine gute Nachricht: Es ist jederzeit möglich, diese Zweifel und Ängste in Willenskraft und Motivation umwandeln und Deine Wünsche und Ziele in die Tat umsetzen zu können.

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Ein sehr wichtiger Punkt ist an dieser Stelle das Selbstvertrauen:

Wer nicht an sich selbst und seine Fähigkeiten und Eigenschaften glaubt und mit Stolz zu sich steht, tendiert höchst wahrscheinlich dazu, von Zweifeln und Blockaden geprägt zu sein. Wichtig: Fehler hat jeder und darf jeder machen – ein Leben ohne Fehler führen zu wollen, ist eine nie zu erreichende Illusion, von der wir uns unbedingt verabschieden sollten. Hier liest Du mehr dazu, weswegen Fehler wichtig und richtig sind – und Du keine Angst vor ihnen haben solltest!

Es ist überlebenswichtig, dass wir uns selbst Vertrauen schenken und uns selbst die Hoffnung geben, dass alles so funktionieren wird, sodass wir uns am Ende wohlfühlen. Erst wenn wir mit uns selbst im Reinen sind und jegliche Last abwerfen, können wir unbeschwert durch die Welt gehen! Natürlich gehören Herausforderungen, Schwierigkeiten und auch mal Rückschläge dazu. Aber wir können entscheiden, wie wir damit umgehen.

Du bist DU – und das ist gut so!

Jeder Mensch dieses Planeten ist auf seine eigene Art und Weise wunderbar. Jeder hat seine eigenen Stärken und Schwächen, weshalb es keinen Sinn macht, Menschen miteinander zu vergleichen. Außerdem hat jeder seine eigene Geschichte sowie eine eigene Mission im Leben, die es gilt zu entdecken und auszuleben.

So freundest Du Dich mit Deinen Zweifeln an

Lerne Deine Zweifel kennen

Ein erster wichtiger Schritt ist es, sich seiner Zweifel bewusst zu werden. Höre genau hin und versuche herauszufinden, welche Sätze sich in Deinem Kopf immer wiederholen. Unwahre Sätze wie „Dafür bin ich nicht gut genug“ oder „Mich mag ja sowieso niemand“ können sich in Deinem Unterbewusstsein abspeichern und so als Hintergrundprogramme/Glaubensmuster und Dein Handeln bestimmen. Deshalb ist es wichtig, im Gegensatz Überzeugungen in Dir zu tragen, die Dich stärken und Dir Energie liefern. Dadurch gelangst Du an Deine wirkliche Wahrheit.

♥ Erkenne Deine Erfolge an

Versuche, Dir zu vergegenwärtigen, was Du schon alles in Deinem Leben erreicht hast und verabschiede Dich wortwörtlich von Sätzen, die Dich runterziehen und Dich ebenso wenig weiterbringen. Sei stolz darauf, wer Du bist!

♥ Nimm Zweifel als Ratgeber an, aber nicht als Taktgeber

Zweifel sind durchaus hilfreich – sie können beim Abwägen der Vor- und Nachteile helfen und daran erinnern, nicht immer sofort loszupreschen. Nimm sie als Ratgeber und Gesprächspartner wahr, räume ihnen aber nicht die volle Macht ein, über Dein Verhalten zu bestimmen. Nimm sie an und nimm sie mit – aber all Deinen Schaffenskraft und Überzeugung ebenso. Zweifel dürfen ein Teil des Ganzen sein, aber nicht das Ganze behindern.

Du bist mehr als Deine Zweifel!

♥ Achtsamkeit

Wenn Du Dich zu sehr mit belastenden Dingen beschäftigst, die Dich selbst betreffen und dauernd in Deiner Gedankenwelt festhängst, kannst Du nicht mit Achtsamkeit in der Gegenwart sein. Löse Dich von Deinem Gedankenchaos ab und nimm stattdessen mit allen Sinnen wahr, was sich in Deinem näheren Umfeld befindet und was dort passiert. Achtsamkeit ist ein weiterer Schlüssel zu innerer Fülle, durch die Du Dich von Zweifeln lösen kannst.

Achtsamkeit kann vieles bewirken. Auf der einen Seite hilft es uns, unsere Umwelt besser wahrzunehmen, um mit der Zeit in Dankbarkeit und Wertschätzung zu gehen, auf der anderen Seite bekommen wir ein Gefühl dafür, wer wir in unserem Inneren sind und was wir brauchen, um vollständig zu sein. Dadurch können wir erkennen, wie wertvoll und einzigartig jeder einzelne von uns eigentlich ist!

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♥ Zweifel sind menschlich – im Folgenden berichtet unsere Mitarbeiterin Charlotte, welche Erfahrung sie mit dem Thema Zweifeln gemacht hat:

„Als Kind war ich ein eher schüchterner, zurückhaltender Mensch, der sich unzählige Gedanken gemacht hat und eher Menschen analysiert hat anstatt mit ihnen zu reden. Richtige Zweifel kamen aber erst, als ich in die Pubertät kam. Man fing an, sich mit anderen zu vergleichen, man wollte den Mitschülern sowie sich selbst gefallen. Dadurch ist so ein Druck entstanden, dass ich total versteift an die Sache herangegangen bin. Ich hatte in jedem Lebensbereich Angst, zu versagen und es war fast unmöglich für mich, vor der Klasse zu reden oder mit fremden Menschen zu sprechen. Ich dachte andauernd: „Alle anderen Menschen sind besser als ich. So ist das nun mal, ändern kann man das sowie nicht.“ Ich hatte so viele Gedanken in meinem Kopf, dass ich vergaß, mich auf das Wesentliche zu konzentrieren.

Dennoch habe ich immer gespürt, dass da mehr in mir ist. Irgendetwas, was sich in meinem tiefsten Inneren befindet, aber irgendwie nicht herauskommt. Da ich mich aber kaum mit mir selbst und meinen Bedürfnissen beschäftigt habe und generell pessimistisch eingestellt war, habe ich mich nicht auf die Suche nach diesem „Schatz“ gemacht. Ich habe mich mit Dingen beschäftigt, die mich eigentlich nicht interessierten und habe mich von bestimmten Personen sowie der Gesellschaft verbiegen lassen. Meine Mutter hatte schon immer mein Potential gesehen und versucht, mich dort hinzuführen, aber durch irgendetwas habe ich mich dagegen gewehrt. Die große Wende kam, nachdem ich von Zuhause ausgezogen bin. Ich wusste nicht, was ich will und wer ich bin und bin dennoch zweifelnd in eine andere Stadt gezogen. Ich habe mich für etwas beworben, was mich bis heute nicht vom Hocker wirft, aber ich wollte nun einmal studieren, so wie die anderen auch. Auch mit der Partnersuche hat es nicht funktioniert. Ich war so sehr darauf fixiert, jemanden zu finden, dass ich die Sache mit zu wenig Lockerheit angegangen bin. Hat mir schließlich jemand zu verstehen gegeben, dass die Person mich mag, habe ich kalte Füße bekommen (aus Angst, auf irgendeine Weise zu versagen). Als ich quasi ausgehört hatte, nach einem hübschen jungen Mann zu suchen, kam interessanter Weise mein jetziger Freund „um die Ecke“. Es mag sich komisch anhören, aber er hat mich auf zauberhafte Weise aus diesem Loch herausgeholt und mir gezeigt, was es eigentlich heißt, zu leben. Bei ihm kann ich so sein wie ich bin, das habe ich schon in der ersten Sekunde intuitiv wahrgenommen. Schon von Anfang an habe ich gemerkt, dass er mir mit seiner optimistischen Art gut tun würde, also habe ich mich einfach darauf eingelassen. Ganz automatisch habe ich meine Interessen und Fähigkeiten entdeckt und konnte diese entfalten. Ich habe erkannt, welchen Spaß es macht, einfach mal positiv an eine Sache heranzugehen und sich auf das Leben einzulassen. Außerdem habe ich erkannt, was ich erreichen möchte und habe den Drang danach, mich vollkommen zu verwirklichen, sowohl persönlich also auch beruflich. Ich lege nicht mehr viel Wert darauf, was andere denken könnten, sodass ich mein eigenes Ding durchziehen kann. Ich kann machen was ich für richtig halte, denn ich bin die einzige Person, die das weiß. Ich vertraue mir mittlerweile viel mehr als damals und glaube an mich und meine Träume! Generell gehe ich mit einem ganz anderen Blickwinkel an das Leben heran und nehme alles, mich selbst und die Umwelt, viel genauer wahr.

Ich bin dankbar für das, was man mir gibt und die Menschen geben es mir ebenso mit Dankbarkeit zurück.

Des Weiteren versuche ich immer mehr auf meine Intuition, meine innere Stimme zu hören. Denn ich bin der Überzeugung, dass meine innere Stimme genau weiß, was mir als Mensch gut tut. Abschließend kann ich sagen, dass ich es einerseits bereue, nicht früher aufgewacht zu sein und meinen Zweifeln den Kampf angesagt habe, andererseits wäre ich dann nicht da, wo ich heute bin, mit den Erfahrungen, die ich im Laufe der Zeit gemacht habe.

Also: Horche in Dich und versuche herauszufinden, was Dich wirklich erfüllt. Versuche dann so schnell wie möglich den ersten Schritt in diese Richtung zu gehen. Sei offen für alles Schöne, was Dir auf diesem Weg begegnen mag und lass Dich drauf ein! Und klappt es einmal nicht so wie es geplant war, versuchst Du einen Nutzen daraus zu ziehen.Und vergiss dabei niemals, dass du einzigartig und wertvoll bist!“

Danke für Deine offenen Worte, Charlotte – Deine Erfahrungen zeigen genau das, worum es geht und was sicher von sich kennt – es ist eben einfach menschlich.

Dass mentale, innere Stärke nicht einfach „direkt vom Himmel“ fällt, sieht man daran auch sehr gut – und das gut so, denn erst durch jede kleine erfolgreiche Erfahrung werden wir stark – und bleiben es auch.

Konntet Du Dich in einigen Schilderungen wiedererkennen? Möchtest Du auch stärker, gelassener und vor allem zufriedener werden? Dann schau Dir doch unser neues Onlinecoaching für Mentale Stärke an – dort lernst Du auf spannende und leichte Art und Weise, all Deine Potentiale zu festigen und Deine Stärken zu erkennen!

ms

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