Mehr Sport, bessere Leistungen auf der Arbeit, mehr Zeit für Freunde und Familie und dabei auch mehr Zeit für sich selbst nicht vergessen: das sind wohl alles Vorsätze, die uns allen bekannt sein dürften. Diese Gedanken treiben uns an und gehören zu unserem Leben dazu. Problematisch wird es nur,

wenn wir im Prozess der Lebensoptimierung das Leben vergessen

und uns nicht mehr lebendig fühlen, sondern wie eine Maschine, die nur noch macht und nicht mehr fühlt.

Wenn wir unseren Erwartungen nicht gerecht werden, plagt uns das schlechte Gewissen. Aber frage Dich: wenn Du nicht permanent Dein Leben verbesserst, bist Du dann für die Menschen, die Dir wichtig sind, weniger wichtig und liebenswert? Deine Mitmenschen mögen Dich so wie Du bist und nicht das, was Du theoretisch sein könntest. Sie erleben Dein jetziges Ich und denken sich nicht: ‚Ich muss ihn/sie jetzt aushalten, der/die wird sich noch grundlegend ändern.‘

Natürlich hat jeder mal schlechte Phasen, die dann auch für die Mitmenschen nicht immer leicht sind. Aber trotzdem mögen Deine Mitmenschen Dich und Dein Wesen: egal, ob Du 2kg mehr oder weniger wiegst, Du ‚nur‘ das Vorgängermodell des Autos und nicht das aktuelle Modell fährst, Du letztes Wochenende keinen spannenden Ausflug gemacht hast, von dem Du berichten kannst- und so weiter.

⇒ Lerne Dich so anzunehmen, wie Du bist. Deine Mitmenschen tun es auch.

just me stark von innen

Warum wollen wir unser Selbst stetig verbessern? Wir erhoffen uns davon mehr Glück. Aber das Streben nach Mehr kann genau das Gegenteil bewirken. Die Erwartungen an sich selbst wachsen immer mehr an, doch die Frage ist: wo ist der zufriedene Punkt erreicht und ist dieser Punkt überhaupt erreichbar?

Die folgenden Gedanken können etwas den Wind aus den Segeln des ‚Selbstoptimierungswahns‘ nehmen:

  1. Reflektiere was Du genau erreichen möchtest: Welche Ziele verfolgst Du? Welches höhere Ziel willst du mit den Optimierungen, dem scheinbar „Besseren“ oder Neuen, erreichen? Was ist Dir wirklich wichtig im Leben und sind es die Anstrengungen eigentlich wert? Oder bewirkst Du damit eventuell sogar das Gegenteil?
  1. Weniger ist manchmal mehr. Denn regelmäßig brauchen wir ruhige Momente, um zu regenerieren, um neue Kraft zu tanken. Jeder von uns braucht diese Ruhephasen. Wirklich jeder, auch Du. Wenn der Körper streikt, hilft es ab und zu, einen scheinbaren Schritt zurückzugehen, nur um dann vorwärts zu kommen.
  1. Realistisch bleiben. Es gibt keine Übermenschen, auch Du bist keiner. Werde Dir dessen bewusst. Meist wollen wir mehrere Dinge gleichzeitig: das kann einige Zeit zwar gut gehen, aber irgendwann kommt die Überforderung und dann ist es schwierig das Pensum nur ein wenig überall zu senken. Es droht ein kompletter Abbruch, aber der ist gar nicht notwendig.
  1. Im Hier und Jetzt leben. Wer ständig alles verbessern möchte, sagt indirekt aus: Ich bin mit dem Gegenwärtigen nicht zufrieden und möchte es gern ändern. Wer nur in die Vergangenheit zurückblickt oder in die Zukunft vorausschaut, der verpasst einen großen Teil des Lebens. Und wir alle haben Angst davor, das Leben nicht zu leben. Lasst uns also versuchen wirklich mehr Momente bewusst wahrzunehmen und bewusst zu sein.

just me akzeptanz

Mit Selbstoptimierung ist übrigens nicht nur der Wille zur permanenten Optimierung des eigenen Körpers gemeint, sondern auch Dinge wie z.B. das Streben nach mehr Glück, mehr Freude, mehr Gelassenheit – einfach von allem immer ein bisschen mehr. Doch gewisse Dinge lassen sich nicht so wie Geldscheine vermehren. Ihre Qualität hängt nicht von ihrer Quantität ab. Die Qualität des Glückes misst man nicht automatisch an der Anzahl von erfahrenen Glücksmomenten. Glück, Freude, Gelassenheit sind keine Dinge, die abgehakt werden können, sondern Dinge, die wir immer in uns tragen. Jedoch kann man sie nicht kaufen oder „produzieren“. Gerade das bereitet vielen Menschen Probleme: das Unkontrollierbare und der daraus resultierende Kontrollverlust. Doch:

⇒ Wir können im Leben nicht alles steuern, auch wenn wir uns das vor allem nach schlechten Erfahrungen wünschten.

Wir sollten lernen, uns mehr auf das Unkontrollierbare, das gerade das Leben ausmacht, einzulassen.

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ms

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