Der Eine braucht feste Strukturen und regelmäßige, geordnete Abläufe, während der Andere lieber selektiv ans Werk geht und vieles gleichzeitig oder mal dies, mal das macht – ganz nach aktuellen Anforderungen und je nach Tagesgeschehen.

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Es macht durchaus Sinn, über diese beiden Arbeits-Typen genauer nachzudenken, denn für beide gibt es zu nutzende Potentiale und Vorsichtsmaßnahmen, die man treffen kann, um Stress und Frustration zu vermeiden. Zwar muss es nicht heißen, dass jeder Mensch genau in diese oder jene „Schublade“ passt, denn Schubladen sollen es natürlich nicht sein. Es handelt sich vielmehr um Persönlichkeits- und Wesensmerkmale, die mehr oder weniger stark zutreffen können. Findet man sich in ihnen wieder, umso besser, denn dann kann man einerseits mit entsprechenden Absprachen und Arbeitsabläufen das Beste aus ihnen machen und bestenfalls dem eigenen Wesen gerechter werden. Andererseits, und das ist noch essentieller: Wenn äußere Gegebenheiten und Herausforderungen unseren inneren Einstellungen in die Quere kommen, können wir gezielt an diesen inneren, meist unbewussten Denkweisen arbeiten und ihnen die Kraft nehmen, Stress auszulösen!

Im Folgenden stelle ich beide Typen einmal idealtypisch vor, um ihnen etwas auf den Grund zu gehen:

Der Struktur-Typ: Potentiale und Herausforderungen

Menschen, die mit und in genau abgesteckten Strukturen am besten arbeiten können, profitieren von einem klaren Rahmen, in dem Arbeitsweise, Anforderungen und Aufgaben gesetzt sind. Logisches Vorgehen, klare Abläufe und systematische Arbeitsorganisation kommen ihnen und ihrer Arbeit zugute. Davon können beide Seiten profitieren: Strukturiert arbeitende Menschen können dafür sorgen, den Überblick zu behalten und Arbeitsabläufe nachhaltig pragmatisch zu gestalten. Allerdings darf Struktur nicht der Hauptfokus sein. Strukturen sind wertvoll und erleichtern oft die Arbeit, aber das Tagesgeschäft steht ihnen manchmal im Weg. Deswegen müssen Strukturen flexibel sein und immer wieder an die aktuellen Anforderungen angepasst werden.

Der Freigeist: Potentiale und Herausforderungen

Im Gegensatz zu Menschen, die von Strukturen und klaren Mustern profitieren, stehen Menschen, die eher als Freigeister zu bezeichnen sind – sie fühlen sich durch Strukturen und Rahmen sogar eingeengt. Ihre Stärke kann es sein, intuitiv zielgerichtet arbeiten und dynamisch und flexibel das große Ganze im Auge behalten zu können. Ähnlich wie Künstler Freiraum für Entfaltung brauchen, kommen diese Menschen am besten voran, wenn sie wenig äußeren Druck oder Zwänge empfinden. Während Struktur-Typen in zu offen angelegten Arbeitsfeldern Gefahr laufen können, sich verloren zu fühlen oder die Orientierung zu verlieren, fängt da die richtig gute Arbeit für Freigeister erst an. Sie können oft Höchstleistungen erbringen, wenn man ihnen genau jene Freiheit einräumt und sie sich entfalten können, ohne ihre Energie in der Enge von für sie zu starren Rahmen zu verlieren. Zwar können sie auch unter Druck arbeiten (und manchmal tut dieser sogar gut), jedoch fällt es ihnen ohne Druck leichter.

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Das eigene Potential erkennen und Stress reduzieren

Natürlich sind dies nur idealtypische „Schubläden“, in die kein Mensch ausschließlich passen wird – jedoch kann eine (Selbst)Einschätzung dieser beiden Tendenzen dabei helfen, individuelle Stärken zu erkennen und zu fördern. Ohnehin ist die Sichtweise auf die Potentiale sehr konstruktiv, denn wenn man jemanden in Systeme oder Schemata zu pressen versucht, die der Persönlichkeit und den Stärken widersprechen, fließt in die Überbrückung der Differenzen viel Energie – und zusätzlich entsteht Stress.

So kann es im Arbeitsalltag hilfreich sein, sich die oben beschriebenen Prozesse bewusst zu machen und für sich und/oder seine Mitarbeiter Klarheit zu schaffen, wer mehr Struktur und wer mehr Freiraum braucht. Je mehr man sich über die Beschaffenheit der persönlichen inneren Einstellungen und Reaktionen bewusst ist, umso mehr kann man daran arbeiten, sie einerseits für sich zu nutzen, andererseits Stress zu reduzieren, wenn die äußeren Umstände herausfordernd sind:

Weg 1: Äußere Umstände anpassen

Wenn die Arbeitsstrukturen es ermöglichen, macht es Sinn, Abläufe so zu organisieren, dass Mitarbeiter die Freiheit haben, ihre Aufgaben ihrer natürlichen Arbeitsweise gerecht bearbeiten können. So können für eher frei arbeitende Menschen fixe Deadlines und klare Ziele erarbeitet werden, der Weg dahin aber freigestellt bleiben. Menschen, die in einheitlichen Strukturen sicherer arbeiten können, können entsprechend passende Aufgaben vorrangig zugeordnet werden. Bei beiden Tendenzen hilft ein offenes Gespräch über Wünsche, Möglichkeiten und Kompromisse.

Weg 2: Mentale Arbeit an inneren Gedankenprozessen und Stressgedanken

Da wohl keine Arbeit frei von Strukturen sein wird, andererseits aber auch innerhalb von Strukturen nie alles planbar ist, besteht der Arbeitsalltag aus einer Mischung aus beidem. Daher ist neben einer möglichen Anpassung äußerer Umstände ebenso die mentale Arbeit an den inneren Einstellungen eine große Chance, Überforderung und Stressgedanken zu minimieren.

Beispiel:

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Auszug aus dem Modul „Mentaltraining“ des just ME Online Coachings „Mentales Stressmanagement“

Wer oft das Gefühl hat, in verschiedenen Anforderungen unterzugehen, den Überblick zu verlieren und sich total zu verzetteln, weil alles drunter und drüber läuft, kann in mehren Stufen daran arbeiten, die stressauslösenden Gedanken zu minimieren und durch neue, positive Denkweisen zu ersetzen.

Genau dieser Prozess findet in unseren online Mentaloachings statt:

  • Im ersten Schritt werden innere Stressgedanken und Schweinehunde ausfindig gemacht und analysiert
  • Im zweiten Schritt wird ein positives Gegenprogramm erarbeitet und verinnerlicht
  • Im dritten Schritt werden mit regelmäßigem mentalen Training genau jene Potentiale gestärkt, die im Alltag helfen, mit herausfordernden Situationen umzugehen.

Steht also hinter der Angst vor zu komplexen, diffusen Aufgaben die Angst, zu versagen und nicht alles perfekt zu machen, kann genau daran gearbeitet werden. Denn der dadurch ausgelöste Stress beeinträchtigt nicht nur die Effizienz, sondern auch die Gesundheit, denn jeder Stressgedanke löst bis zu 22 negative körperliche Reaktionen aus! Gelingt es also, innere Stressgedanken zu erkennen und aktiv zu ändern, können derartige Situationen leichter gehändelt und Stress und Frustration reduziert werden.

Mit mentaler Arbeit zu mehr Gesundheit und Leistungsfähigkeit

Und nicht zuletzt ist es die Verschiebung der Fokussierung auf Potentiale statt auf Defizite, die ganz neue Möglichkeiten eröffnet und jede Menge Energie einspart und freisetzt. Wie ungewöhnlich das ist, veranschaulicht folgende Statistik:

43 unbedeutende, 15 negative aber nur 2 positive Gedanken denkt der Mensch im Durchschnitt pro Minute!

Möchtest Du Deine Bilanz umkehren und Deine Potentiale entfalten? Dann starte Dein persönliches online Coaching „Mentales Stressmanagement“ und nimm Dir jeden Tag ein paar Minuten für eine nachhaltige Verbesserung Deiner inneren Denkweisen! Die Kosten für dieses Training werden von den Krankenkassen erstattet!

Mehr Infos dazu findest Du auf www.justme-coach.de!

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